Wir freuen uns über den Besuch der JadeBay Chancenregion in unserer Praxis

Unsere Ausbildungsbeauftragten Martina Oltmanns und Christin Wilhelm, sowie Cindy Rykena und Denise Leefmann, zwei unserer Auszubildenden, wurden befragt, was genau so besonders ist an der Ausbildung bei UERLICH Zahnärzte:

Sorgfalt, Aufgeschlossenheit und Empathie sind gefragt, wenn Patienten zum Zahnarzt kommen. Wir berichten  gemeinsam über Patientenkontakt, Arbeitsalltag und Weiterbildungsmöglichkeiten.

 

Frage: Was ist das Besondere an der Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten?

Denise Leefmann: Ganz sicher der Umgang mit den Patienten! Man erfährt bei jedem Besuch neues über die Personen und baut so mit der Zeit ein Vertrauensverhältnis auf. Das ist dann eine gute Grundlage, um noch besser arbeiten und den Menschen helfen zu können. Über die Behandlung hinaus finde ich es toll, dass wir so viele Möglichkeiten zur Fortbildung bekommen. Da kann man sich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich weiterentwickeln.

 

Cindy Rykena: Wir haben alle den Anreiz, dass wir Menschen helfen und auf ihrem gesundheitlichen Weg begleiten wollen. Denn Gesundheit fängt im Mund an. Es ist schön zu sehen, wie glücklich Patienten zum Beispiel nach einer professionellen Zahnreinigung sind. Man hat hier mit vielen verschiedenen Charakteren zu tun. Ob Seniorin oder Kind: Man muss sich immer wieder neu auf die Patienten einstellen und empathisch sein. Das ist eine Herausforderung und macht die Sache spannend.

 

Frage: Das ist sicher nicht immer einfach…

Rykena: Stimmt. Für mich war der Umgang mit den Patienten zunächst schwierig. Jeder ist anders und zuerst weiß man nicht so genau, wie man mit den Menschen umgehen soll. Dann tastet man sich aber langsam mit Smalltalk heran, bevor man sich irgendwann sicherer fühlt und offener auf die Menschen zugehen kann.

Leefmann: Aber das kommt mit der Zeit, dann wird es Routine. Und man lernt, auch mit schwierigeren und unangenehmen Situationen umzugehen, etwa wenn ein Patient Angst oder Schmerzen hat. Dann ist es wichtig, Ruhe zu bewahren.

 

Frage: Worauf achten Sie bei Bewerbern, Frau Oltmanns?

 

Martina Oltmanns: Im Vordergrund steht die Person selbst. Wir erwarten kein Einser-Zeugnis, sondern einen offenen Umgang, sodass es auf der menschlichen Ebene passt. Das ist für uns entscheidend. Dann wird der Abschluss zweitrangig. Ein Hauptschulabschluss ist ausreichend, ein wertschätzender Umgang und Kommunikation auf Augenhöhe in der Praxis sehr wichtig.

Christin Wilhelm: Neue Teammitglieder suchen wir immer gemeinsam aus. Unsere Basis ist dabei ein Wertesystem von Vertrauen, Wertschätzung und Verlässlichkeit. Nach dem Probearbeiten entscheiden wir daher gemeinsam, ob Bewerber angenommen werden. Es muss passen.

Oltmanns: Auszubildende sollten außerdem auch mit der Zeit gehen wollen: Die Digitalisierung etwa betrifft auch uns und erfordert so manche Umstellung.

 

Frage: Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag einer/s Auszubildenden aus?

Rykena: Wir haben Früh- und Spätschicht, die jeweils wöchentlich aufgeteilt wird. Wenn die Ärzte eintreffen, besprechen wir die geplanten Behandlungen und klären, ob ein besonders schwieriger Fall ansteht. Zusätzlich hat jeder Auszubildende noch weitere Aufgaben. Ich kümmere mich um den Lagerkühlschrank, indem ich regelmäßig die Temperatur kontrolliere. Außerdem überprüfe ich die Einschweißnaht bei allen sterilisierten Instrumenten.

Leefmann: Neben den Behandlung habe ich mit den Patientenakten und anderen Unterlagen zu tun. Ich sortiere die Modelle der Patienten und archiviere sie. Nach den Behandlungen bringen wir die kontaminierten Instrumente in den Sterilisationsraum. Sauberkeit ist sehr wichtig in diesem Beruf, dafür braucht es Routine und Sorgfalt. Jede Behandlung muss dokumentiert werden. Am Ende der Schicht haben wir eine Abschlussbesprechung mit Feedback zum Tag.

 

Frage: Welche Möglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Wilhelm: Die Auswahl reicht von medizinischen über administrativen und technische bis hin zu psychologischen Aufgabenfeldern. In der Assistenz kann man sich auf bestimmte Behandlungsabläufe zu spezialisieren, wie z.B. Implantologie. Außerdem kann man sich zur zahnmedizinischen Prophylaxe-Assistentin  oder danach auch zur Detalhygienikerin fortbilden. In diesen Positionen ist man für die systematische Reinigung der Zähne und die Kontrolle des Zahnfleisches zuständig und kann weitere Behandlungen in Absprache mit dem Zahnarzt selbständig durchführen. Zum anderen gibt es noch die zahnmedizinische Verwaltungsassistentin. Hier ist man im Abrechnungswesen und administrativen Bereich tätig. Wer gut mit Zahlen umgehen und organisieren kann, ist hier genau richtig aufgehoben.

Oltmanns: Qualitätsmanagement und Personalführung sind zwei weitere große Aufgabenfelder. Hier arbeitet man an der Schnittstelle zwischen Zahnärzten und dem Team.

 

        Vielen Dank für das Interview- es hat uns sehr gefreut 🙂